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SpherifyerWerkzeug für Reporting, Audit und Planung von Virtualisierungsplattformen

Virtualisierung im Blick, mit Verlauf statt Momentaufnahme.

Spherifyer spricht direkt mit dem vCenter, sammelt zyklisch Datastore-, VM- und Host-Daten und legt sie als Historie ab. So sehen Sie nicht nur, wie voll ein Datastore ist, sondern seit wann und wie schnell er voller wird. Die Anbindung an Proxmox VE über den Proxmox Datacenter Manager ist in Entwicklung.

199 €einmalig, inkl. USt. · Updates der Versionsfamilie 1.x
Ansichten Dokumentation

Belegung, Trend und Empfehlung auf einen Blick, gesammelt im festen Intervall.

01FunktionenWas Spherifyer zeigt

Direkt am vCenter

Nativer Zugriff auf die vSphere-API. Kein PowerCLI, keine PowerShell, keine Zusatzmodule auf dem Server.

Historie und Trends

Sammelläufe im festen Intervall, gespeichert in einer eingebetteten Datenbank. Die Aufbewahrungsdauer legen Sie fest.

Sieben Ansichten

Storage, VMs, Hosts mit CPU- und vCPU-Auslastung, Topologie, Warnungen, Verlauf und Planung. Tabellen filter- und sortierbar.

Warnungen mit Empfehlung

Überbelegte Datastores, Überprovisionierung, Engpässe und Lücken in der Härtung werden erkannt und mit einer konkreten Empfehlung versehen.

Terminal und Dienst

Terminal-Oberfläche mit Live-Status und Ereignisprotokoll. Als Windows-Dienst direkt aus der Oberfläche installierbar.

Offene HTTP-API

Bericht, Status und Zeitreihen als JSON für Monitoring, Skripte oder das eigene Intranet.

02AnsichtenDie Anwendung mit Demodaten
Datastore-Karten mit Belegung, Reservierung, IOPS, Durchsatz und Latenz samt 7-Tage-Spitzen, bei DS-SSD-02 mit aufgeklappter VM-Liste.

Jeder Datastore mit Belegung, Überprovisionierung, IOPS, Durchsatz und Latenz, dazu die Spitzen der letzten sieben Tage und die VMs darauf.

03AusfallsimulationKatastrophen durchspielen, bevor sie passieren

Was passiert, wenn ein Host ausfällt?

Die Ausfallsimulation spielt Katastrophen am echten Bestand durch: Hosts fallen aus oder gehen in Wartung, und ihre VMs starten auf den übrigen Hosts neu, so wie HA es tun würde. Sie sehen, welche VMs wohin wandern, welcher Host voll läuft und was nirgends mehr Platz findet.

Dazu nennt Spherifyer den Grund, wenn es knapp wird, wie viele Hosts ein Cluster gleichzeitig verlieren darf (N+k) und wie viele neue VMs danach noch passen.

Katastrophen-Beispiele
Größter Host, zwei Hosts, halber Cluster (etwa ein Brandabschnitt), Wartung Host für Host mit dem engsten Moment, Datastore fällt aus, oder frei gewählte Hosts.
Ist-Stand oder Planung
Ohne Weiteres rechnet die Simulation mit dem Ist-Stand; auf Wunsch kommen geplante VMs mit Größe und Anzahl dazu.
Ganze Standorte
In der Topologie fallen per Klick Hosts, Cluster, Datastores oder ein ganzes Datacenter aus. VMs starten wie bei HA nur im eigenen Cluster neu; fällt ein ganzer Standort aus, laufen sie im freien RAM des anderen an. VMs auf einem ausgefallenen Datastore stehen, auch auf lokalen Platten eines ausgefallenen Hosts. Animiert, wohin jede VM wandert und welche liegen bleibt.
Vollbild
Karte und Topologie lassen sich im Browser maximieren, etwa für die Besprechung mit Geschäftsführung oder Notfallplanung.
04ÜberblickWas der vSphere Client nicht auf einen Blick zeigt

Die ganze Umgebung in einer Ansicht statt Objekt für Objekt.

Der vSphere Client zeigt den aktuellen Zustand. Dafür klickt man sich meist durch das Inventar: eine VM, einen Host, einen Datastore nach dem anderen.

Spherifyer fasst alle Datacenter in je einer Ansicht zusammen, bewertet den Zustand und hebt ihn auf. Jeder Sammellauf wird gespeichert, so werden aus Momentaufnahmen Trends.

Alles in einer Tabelle
Alle Datastores, VMs und Hosts sortier- und filterbar, zum Beispiel nach VLAN, Host, Datastore, Gastbetriebssystem oder Netzwerkkarten-Typ.
Netzwerk
Welche VM in welchem VLAN und an welcher Portgruppe hängt, als Topologie je Distributed Switch. VMs in mehreren Netzen und getrennte Netzwerkkarten fallen sofort auf.
Bewertung statt Rohdaten
Warnungen mit Empfehlung zu Belegung, Überprovisionierung, Latenz, alten Snapshots, vollen Gastlaufwerken, VMware Tools, falsch dimensionierten VMs und Punkten aus dem vSphere Security Configuration Guide (Lockdown-Modus, NTP, Syslog, SSH, veraltete VM-Hardware). Kategorien filterbar, Replikate ausblendbar.
Snapshots
Alle Snapshots der Umgebung mit Alter, Größe und Ebene in einer Liste.
Nutzeraktionen
Das Ereignisprotokoll wird bei jedem Sammellauf mitgespeichert und bleibt erhalten, auch wenn das vCenter seine Ereignisse nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist löscht.
Planung
Kapazität je Cluster und ob er den Ausfall seines größten Hosts abfängt, Prognose, wann der Speicher voll ist, Was-wäre-wenn für neue VMs und eine Liste zur Rückforderung: lange ausgeschaltete VMs, VMs ohne Last und alte Snapshots, auf Wunsch mit geschätzter Einsparung. Dazu CPU-Sockets und Kerne je Datacenter und Host für die Lizenzplanung.
05SpeicherverlaufBelegung über Zeiträume analysieren

Sehen, wohin der Speicher wandert.

Jeder Sammellauf hält Belegung, Provisionierung, IOPS, Durchsatz und Latenz jedes Datastores fest. Im Verlauf wählen Sie den Zeitraum von 30 Tagen bis über zwei Jahre, begrenzt nur durch die eingestellte Aufbewahrung (Standard 90 Tage).

So beantworten Sie Fragen, die eine Momentaufnahme offen lässt: Welcher Datastore wächst am schnellsten? Hat die Bereinigung im letzten Monat etwas gebracht? Reicht die Kapazität bis zur nächsten Investition?

Veränderung im Zeitraum
Je Datastore, wie viel hinzugekommen und wie viel frei geworden ist. Wachsende Datastores und Bereinigungen sind sofort zu erkennen.
Gesamtspeicher
Belegt, provisioniert und Kapazität der ganzen Umgebung als Kurve, für Kapazitätsplanung und Budget.
Detail je Datastore
Belegung und Provisionierung in Prozent über die Zeit. Thin-Provisioning, das langsam vollläuft, wird sichtbar, bevor es knapp wird.
Leistung
Spitzenwerte für IOPS, Durchsatz und Latenz der letzten sieben Tage auf jeder Datastore-Karte.
Eigene Auswertungen
Alle Zeitreihen als JSON über die HTTP-API.
06AblaufVom vCenter zur Entscheidung
  1. 01

    Verbinden

    vCenter-Adresse und Zugang eintragen, Sammelintervall wählen.

  2. 02

    Sammeln

    Spherifyer liest Datastores, VMs und Hosts zyklisch aus.

  3. 03

    Auswerten

    Dashboard, Verlauf und Warnungen zeigen Stand und Entwicklung.

  4. 04

    Handeln

    Empfehlungen umsetzen, bevor ein Datastore vollläuft.

07TechnikBetrieb und Voraussetzungen
Plattformen
Windows und Linux, eine Programmdatei
Voraussetzung
Netzwerkzugriff auf den vCenter Server; für die Lizenzaktivierung ausgehend HTTPS zu www.wedigo.net, direkt oder über einen Proxy (aus den Windows-Einstellungen übernommen oder in der Konsole einstellbar)
Datenhaltung
Eingebettete Datenbank, Aufbewahrung konfigurierbar
Anmeldung
Lokaler Admin mit Startpasswort und Pflichtwechsel, Passwörter mit Argon2id
Oberflächen
Web-Dashboard auf Deutsch und Englisch, hell und dunkel · Terminal-Oberfläche
Standard-Adresse
127.0.0.1:8080, frei konfigurierbar
Updates
Automatisches Self-Update aus signierten Releases, optional im Wartungsfenster. Startet eine neue Version nicht sauber, kehrt der Dienst von selbst zur Vorversion zurück. Abschaltbar oder nur als Hinweis.
08VergleichSpherifyer und andere Werkzeuge für Virtualisierung

Zwischen Excel-Export und Monitoring-Suite.

Für den Überblick über eine Virtualisierungsumgebung greifen viele zu einem Inventar-Export oder zu einer großen Monitoring-Suite. Spherifyer liegt dazwischen: ein Programm, das regelmäßig sammelt, die Historie aufhebt und den Zustand bewertet.

Inventar-Export
Zum Beispiel RVTools oder PowerCLI-Skripte. Sie liefern eine genaue Momentaufnahme, meist als Excel-Tabelle. Spherifyer sammelt im festen Intervall und speichert jeden Lauf. So lassen sich Stände vergleichen und Trends ablesen, im Browser statt in Tabellendateien.
vSphere Client
Zeigt den aktuellen Zustand Objekt für Objekt, Ereignisse nur bis zum Ende ihrer Aufbewahrungsfrist. Mehr dazu unter Überblick.
Monitoring-Suiten
Zum Beispiel VCF Operations (früher Aria Operations bzw. vRealize Operations), Veeam ONE, PRTG oder Zabbix. Sie überwachen umfassend und alarmieren in Echtzeit, laufen dafür aber meist als eigene Appliance oder mit eigenem Datenbankserver. Spherifyer ist eine einzelne Programmdatei mit eingebetteter Datenbank und konzentriert sich auf Reporting, Audit und Planung.
Lizenzplanung
Seit VMware nach CPU-Kernen im Abonnement lizenziert, zählt jeder Kern. Spherifyer zeigt Sockets und Kerne je Datacenter und Host als Grundlage, ohne zusätzliches Werkzeug.
Proxmox Datacenter Manager
Verwaltet viele Proxmox-Cluster an einer Stelle, mit aktueller Übersicht und Kennzahlen. Spherifyer setzt künftig darauf auf und ergänzt Verlauf, Bewertung mit Empfehlungen sowie Kapazitäts- und Subskriptionsplanung, siehe Proxmox.
09ProxmoxProxmox VE über den Proxmox Datacenter ManagerIn Entwicklung

Als Nächstes: Proxmox VE.

Spherifyer wird künftig auch Proxmox VE auswerten. Angebunden wird es einmal an den Proxmox Datacenter Manager und sieht darüber alle dort verwalteten Cluster, mit denselben Ansichten, Verläufen und Warnungen wie bei VMware vSphere.

Wer von VMware zu Proxmox wechselt oder beides betreibt, sieht dann beide Plattformen nebeneinander: was noch auf vSphere läuft, was schon auf Proxmox, und welche Lizenzen und Subskriptionen dafür nötig sind.

Die Spherifyer-Lizenz gilt für beide Plattformen, ohne Aufpreis.

Anbindung
Ein lesender API-Token am Proxmox Datacenter Manager. Für Daten, die der Datacenter Manager nicht liefert (Gastlaufwerke, IP-Adressen, genaue Speicherbelegung), zusätzlich ein lesender Token je Cluster. Spherifyer braucht keine Schreibrechte.
Auswertungen
Storage, VMs und LXC-Container, Knoten, Netzwerk mit Bridges und VLANs, Snapshots, Verlauf, Warnungen mit Empfehlung und Nutzeraktionen aus dem Aufgabenprotokoll.
Lizenzplanung
Proxmox-Subskriptionen je CPU-Socket mit Stufe und Fälligkeit, neben dem Kernbedarf für VMware.
Voraussetzung
Proxmox Datacenter Manager ab 1.0, Proxmox VE ab 8.4
Stand
In Entwicklung. Was hier steht, ist geplant und kann sich bis zur Veröffentlichung noch ändern.
10LizenzEinmalkauf199 €

Spherifyer 1.x

  • Ein vCenter und ein Proxmox Datacenter Manager (Proxmox in Entwicklung), beliebig viele Datastores, VMs und Hosts
  • Alle Updates der Versionsfamilie 1.x
  • Lizenzschlüssel sofort per E-Mail, Aktivierung online
  • 14 Tage Geld zurück
  • Ohne Schlüssel kostenlos ausprobieren: alle Ansichten für einen Host; die übrigen Daten werden schon gesammelt und sind mit dem Schlüssel sofort da
199 € einmalig, inkl. USt., pro Installation Alle Preise und Bedingungen