Virtualisierung im Blick, mit Verlauf statt Momentaufnahme.
Spherifyer spricht direkt mit dem vCenter, sammelt zyklisch Datastore-, VM- und Host-Daten und legt sie als Historie ab. So sehen Sie nicht nur, wie voll ein Datastore ist, sondern seit wann und wie schnell er voller wird. Die Anbindung an Proxmox VE über den Proxmox Datacenter Manager ist in Entwicklung.
Belegung, Trend und Empfehlung auf einen Blick, gesammelt im festen Intervall.
Direkt am vCenter
Nativer Zugriff auf die vSphere-API. Kein PowerCLI, keine PowerShell, keine Zusatzmodule auf dem Server.
Historie und Trends
Sammelläufe im festen Intervall, gespeichert in einer eingebetteten Datenbank. Die Aufbewahrungsdauer legen Sie fest.
Sieben Ansichten
Storage, VMs, Hosts mit CPU- und vCPU-Auslastung, Topologie, Warnungen, Verlauf und Planung. Tabellen filter- und sortierbar.
Warnungen mit Empfehlung
Überbelegte Datastores, Überprovisionierung, Engpässe und Lücken in der Härtung werden erkannt und mit einer konkreten Empfehlung versehen.
Terminal und Dienst
Terminal-Oberfläche mit Live-Status und Ereignisprotokoll. Als Windows-Dienst direkt aus der Oberfläche installierbar.
Offene HTTP-API
Bericht, Status und Zeitreihen als JSON für Monitoring, Skripte oder das eigene Intranet.
Jeder Datastore mit Belegung, Überprovisionierung, IOPS, Durchsatz und Latenz, dazu die Spitzen der letzten sieben Tage und die VMs darauf.
Gefiltert auf VMs in mehreren Netzen. Aufgeklappt zeigt jede VM ihre Netzwerkkarten mit Portgruppe, VLAN, MAC und IP-Adressen und die Belegung ihrer Gastlaufwerke.
Welche VM in welchem VLAN hängt, je Distributed Switch. VMs in mehreren Netzen sind umrandet, getrennte Netzwerkkarten rot markiert.
Warnungen nach Schweregrad, jede mit einer konkreten Empfehlung. Das Rightsizing stützt sich auf den Verlauf der letzten 14 Tage.
Drei Monate auf einen Blick: welcher Datastore gewachsen ist, welcher bereinigt wurde und wie sich der Gesamtspeicher entwickelt.
Wer hat wann einen Snapshot angelegt, eine VM umkonfiguriert oder migriert: das Ereignisprotokoll des vCenters, filterbar nach Benutzer und Aktionstyp.
Was passiert, wenn ein Host ausfällt?
Die Ausfallsimulation spielt Katastrophen am echten Bestand durch: Hosts fallen aus oder gehen in Wartung, und ihre VMs starten auf den übrigen Hosts neu, so wie HA es tun würde. Sie sehen, welche VMs wohin wandern, welcher Host voll läuft und was nirgends mehr Platz findet.
Dazu nennt Spherifyer den Grund, wenn es knapp wird, wie viele Hosts ein Cluster gleichzeitig verlieren darf (N+k) und wie viele neue VMs danach noch passen.
- Katastrophen-Beispiele
- Größter Host, zwei Hosts, halber Cluster (etwa ein Brandabschnitt), Wartung Host für Host mit dem engsten Moment, Datastore fällt aus, oder frei gewählte Hosts.
- Ist-Stand oder Planung
- Ohne Weiteres rechnet die Simulation mit dem Ist-Stand; auf Wunsch kommen geplante VMs mit Größe und Anzahl dazu.
- Ganze Standorte
- In der Topologie fallen per Klick Hosts, Cluster, Datastores oder ein ganzes Datacenter aus. VMs starten wie bei HA nur im eigenen Cluster neu; fällt ein ganzer Standort aus, laufen sie im freien RAM des anderen an. VMs auf einem ausgefallenen Datastore stehen, auch auf lokalen Platten eines ausgefallenen Hosts. Animiert, wohin jede VM wandert und welche liegen bleibt.
- Vollbild
- Karte und Topologie lassen sich im Browser maximieren, etwa für die Besprechung mit Geschäftsführung oder Notfallplanung.
Die ganze Umgebung in einer Ansicht statt Objekt für Objekt.
Der vSphere Client zeigt den aktuellen Zustand. Dafür klickt man sich meist durch das Inventar: eine VM, einen Host, einen Datastore nach dem anderen.
Spherifyer fasst alle Datacenter in je einer Ansicht zusammen, bewertet den Zustand und hebt ihn auf. Jeder Sammellauf wird gespeichert, so werden aus Momentaufnahmen Trends.
- Alles in einer Tabelle
- Alle Datastores, VMs und Hosts sortier- und filterbar, zum Beispiel nach VLAN, Host, Datastore, Gastbetriebssystem oder Netzwerkkarten-Typ.
- Netzwerk
- Welche VM in welchem VLAN und an welcher Portgruppe hängt, als Topologie je Distributed Switch. VMs in mehreren Netzen und getrennte Netzwerkkarten fallen sofort auf.
- Bewertung statt Rohdaten
- Warnungen mit Empfehlung zu Belegung, Überprovisionierung, Latenz, alten Snapshots, vollen Gastlaufwerken, VMware Tools, falsch dimensionierten VMs und Punkten aus dem vSphere Security Configuration Guide (Lockdown-Modus, NTP, Syslog, SSH, veraltete VM-Hardware). Kategorien filterbar, Replikate ausblendbar.
- Snapshots
- Alle Snapshots der Umgebung mit Alter, Größe und Ebene in einer Liste.
- Nutzeraktionen
- Das Ereignisprotokoll wird bei jedem Sammellauf mitgespeichert und bleibt erhalten, auch wenn das vCenter seine Ereignisse nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist löscht.
- Planung
- Kapazität je Cluster und ob er den Ausfall seines größten Hosts abfängt, Prognose, wann der Speicher voll ist, Was-wäre-wenn für neue VMs und eine Liste zur Rückforderung: lange ausgeschaltete VMs, VMs ohne Last und alte Snapshots, auf Wunsch mit geschätzter Einsparung. Dazu CPU-Sockets und Kerne je Datacenter und Host für die Lizenzplanung.
Sehen, wohin der Speicher wandert.
Jeder Sammellauf hält Belegung, Provisionierung, IOPS, Durchsatz und Latenz jedes Datastores fest. Im Verlauf wählen Sie den Zeitraum von 30 Tagen bis über zwei Jahre, begrenzt nur durch die eingestellte Aufbewahrung (Standard 90 Tage).
So beantworten Sie Fragen, die eine Momentaufnahme offen lässt: Welcher Datastore wächst am schnellsten? Hat die Bereinigung im letzten Monat etwas gebracht? Reicht die Kapazität bis zur nächsten Investition?
- Veränderung im Zeitraum
- Je Datastore, wie viel hinzugekommen und wie viel frei geworden ist. Wachsende Datastores und Bereinigungen sind sofort zu erkennen.
- Gesamtspeicher
- Belegt, provisioniert und Kapazität der ganzen Umgebung als Kurve, für Kapazitätsplanung und Budget.
- Detail je Datastore
- Belegung und Provisionierung in Prozent über die Zeit. Thin-Provisioning, das langsam vollläuft, wird sichtbar, bevor es knapp wird.
- Leistung
- Spitzenwerte für IOPS, Durchsatz und Latenz der letzten sieben Tage auf jeder Datastore-Karte.
- Eigene Auswertungen
- Alle Zeitreihen als JSON über die HTTP-API.
- 01
Verbinden
vCenter-Adresse und Zugang eintragen, Sammelintervall wählen.
- 02
Sammeln
Spherifyer liest Datastores, VMs und Hosts zyklisch aus.
- 03
Auswerten
Dashboard, Verlauf und Warnungen zeigen Stand und Entwicklung.
- 04
Handeln
Empfehlungen umsetzen, bevor ein Datastore vollläuft.
- Plattformen
- Windows und Linux, eine Programmdatei
- Voraussetzung
- Netzwerkzugriff auf den vCenter Server; für die Lizenzaktivierung ausgehend HTTPS zu www.wedigo.net, direkt oder über einen Proxy (aus den Windows-Einstellungen übernommen oder in der Konsole einstellbar)
- Datenhaltung
- Eingebettete Datenbank, Aufbewahrung konfigurierbar
- Anmeldung
- Lokaler Admin mit Startpasswort und Pflichtwechsel, Passwörter mit Argon2id
- Oberflächen
- Web-Dashboard auf Deutsch und Englisch, hell und dunkel · Terminal-Oberfläche
- Standard-Adresse
127.0.0.1:8080, frei konfigurierbar- Updates
- Automatisches Self-Update aus signierten Releases, optional im Wartungsfenster. Startet eine neue Version nicht sauber, kehrt der Dienst von selbst zur Vorversion zurück. Abschaltbar oder nur als Hinweis.
Zwischen Excel-Export und Monitoring-Suite.
Für den Überblick über eine Virtualisierungsumgebung greifen viele zu einem Inventar-Export oder zu einer großen Monitoring-Suite. Spherifyer liegt dazwischen: ein Programm, das regelmäßig sammelt, die Historie aufhebt und den Zustand bewertet.
- Inventar-Export
- Zum Beispiel RVTools oder PowerCLI-Skripte. Sie liefern eine genaue Momentaufnahme, meist als Excel-Tabelle. Spherifyer sammelt im festen Intervall und speichert jeden Lauf. So lassen sich Stände vergleichen und Trends ablesen, im Browser statt in Tabellendateien.
- vSphere Client
- Zeigt den aktuellen Zustand Objekt für Objekt, Ereignisse nur bis zum Ende ihrer Aufbewahrungsfrist. Mehr dazu unter Überblick.
- Monitoring-Suiten
- Zum Beispiel VCF Operations (früher Aria Operations bzw. vRealize Operations), Veeam ONE, PRTG oder Zabbix. Sie überwachen umfassend und alarmieren in Echtzeit, laufen dafür aber meist als eigene Appliance oder mit eigenem Datenbankserver. Spherifyer ist eine einzelne Programmdatei mit eingebetteter Datenbank und konzentriert sich auf Reporting, Audit und Planung.
- Lizenzplanung
- Seit VMware nach CPU-Kernen im Abonnement lizenziert, zählt jeder Kern. Spherifyer zeigt Sockets und Kerne je Datacenter und Host als Grundlage, ohne zusätzliches Werkzeug.
- Proxmox Datacenter Manager
- Verwaltet viele Proxmox-Cluster an einer Stelle, mit aktueller Übersicht und Kennzahlen. Spherifyer setzt künftig darauf auf und ergänzt Verlauf, Bewertung mit Empfehlungen sowie Kapazitäts- und Subskriptionsplanung, siehe Proxmox.
Als Nächstes: Proxmox VE.
Spherifyer wird künftig auch Proxmox VE auswerten. Angebunden wird es einmal an den Proxmox Datacenter Manager und sieht darüber alle dort verwalteten Cluster, mit denselben Ansichten, Verläufen und Warnungen wie bei VMware vSphere.
Wer von VMware zu Proxmox wechselt oder beides betreibt, sieht dann beide Plattformen nebeneinander: was noch auf vSphere läuft, was schon auf Proxmox, und welche Lizenzen und Subskriptionen dafür nötig sind.
Die Spherifyer-Lizenz gilt für beide Plattformen, ohne Aufpreis.
- Anbindung
- Ein lesender API-Token am Proxmox Datacenter Manager. Für Daten, die der Datacenter Manager nicht liefert (Gastlaufwerke, IP-Adressen, genaue Speicherbelegung), zusätzlich ein lesender Token je Cluster. Spherifyer braucht keine Schreibrechte.
- Auswertungen
- Storage, VMs und LXC-Container, Knoten, Netzwerk mit Bridges und VLANs, Snapshots, Verlauf, Warnungen mit Empfehlung und Nutzeraktionen aus dem Aufgabenprotokoll.
- Lizenzplanung
- Proxmox-Subskriptionen je CPU-Socket mit Stufe und Fälligkeit, neben dem Kernbedarf für VMware.
- Voraussetzung
- Proxmox Datacenter Manager ab 1.0, Proxmox VE ab 8.4
- Stand
- In Entwicklung. Was hier steht, ist geplant und kann sich bis zur Veröffentlichung noch ändern.
Spherifyer 1.x
- Ein vCenter und ein Proxmox Datacenter Manager (Proxmox in Entwicklung), beliebig viele Datastores, VMs und Hosts
- Alle Updates der Versionsfamilie 1.x
- Lizenzschlüssel sofort per E-Mail, Aktivierung online
- 14 Tage Geld zurück
- Ohne Schlüssel kostenlos ausprobieren: alle Ansichten für einen Host; die übrigen Daten werden schon gesammelt und sind mit dem Schlüssel sofort da



